• Home
  • Business Information Control Center

Business Information Control Center

Bidirektionale Betriebliche Kommunikation

Business Information Control Center

Betriebliche bidirektionale Kommunikation, Informationen auf allen Betrieblichen Ebenen durchlässig verfügbar machen.

Ihr Betrieb hat Firmen Newsletter, Managementinformationen, Ankündigungen aller Art, Mitarbeiter und Gruppenwürdigungen, Trainingskalender, KPI Berichte, Verbesserungsvorschläge und Anlagenvisualisierungen. Aber diese Nachrichtenkanäle sind nur denjenigen zugänglich, die auch über einen Betrieblichen Computer verfügen. Schnelle Kommunikation von der Geschäftsleitung bis direkt in den operativen Bereich, Fehlanzeige. Anders herum erfährt das Management erst mit zeitlicher Verzögerung von Betrieblichen Problemen und diese sind bereits mehrfach gefiltert, so das eine echte Ursachenbekämpfung in vielen Fällen fast unmöglich ist oder zumindest erschwert wird.
Eine Durchgängige Informationspolitik unter Einsatz zeitgemäßer Technologien, kann Ihr Unternehmen in Rekordzeit in das zwanzigste Jahrhundert katapultieren.

Es gilt eine Informationsplattform zu etablieren, die allen Ebenen gleichermaßen zugänglich ist und auf der Produktionsebene eine möglichst geringe Hemmschwelle zur Nutzung des Systems darstellt. Gleichzeitig soll jedoch der Geschäftsleitung ein umfassendes Werkzeug zur Darstellung komplexer Zusammenhänge in komprimierter, einfacher Weise zur Verfügung gestellt werden, das alle wichtigen Betriebsdaten bereitstellt ohne komplizierte Abfragen durchführen zu müssen.

Die Lösung ist so einfach wie genial.
Zunächst müssen Rechner auf dem Shop Floor bereit gestellt werden, die allen zugänglich sind. Hier empfiehlt sich der Einsatz von robusten Kiosk Geräten ggf. mit Touchscreen Funktion. Sensible Daten werden durch Passworteingabe oder das Einlesen des Mitarbeiterausweises sichtbar.
Auf Geschäftsleitungsebene werden wohl Lösungen bevorzugt, die auf dem Laptop, iPad, iPhone, Android oder sogar in einem avantgardistischen Weltweiten Leitstand dargestellt werden können.
Nach einer Wartezeit schalten die Rechner automatisch in einen Signage (Präsentationsmodus) um und loggen ggf. angemeldete Anwender wieder aus. Der Signage Modus hat 2 wichtige Funktionen. Erstens stellt er sicher, das der Bildschirm nicht einbrennt und zweitens nutzt er die Abwesenheit von direkten Anwendern aus um allgemeine Informationen (News, Informationen, Gruppenevents, Mitarbeiterwürdigungen etc.) darzustellen.
Über ein CMS (Content Management System) werden alle Informationen bereitgestellt. Das CMS wird als sogenanntes Kiosk System eingerichtet und verhält sich je nach Endgerät unterschiedlich. Auf den allgemein zugänglichen Rechnern kann mit einer Anpassung der Windows Policy sicher verhindert werden, das Endanwender etwas anderes sehen als das CMS. Auf dem Rechner der Geschäftsleitung werden andere Inhalte angezeigt als auf den Rechnern im Betrieb. Im Betrieb werden im Wareneingang andere Informationen bereitgestellt als im Fertigungsbereich 1. Diese Flexibilität hält das System für den Endanwender extrem einfach und übersichtlich. Es erscheinen nur die Funktionen, die für den jeweiligen Mitarbeiter/Mitarbeiterin wichtig oder von Bedeutung sind.

Die Produktionsdaten kommen in Echtzeit direkt aus den Produktionsmaschinen oder den relevanten Arbeitsstationen, die zu diesem Zweck mit einem Erfassungsterminal ausgerüstet sind. In beiden Fällen erfolgt die Datenübermittlung über eine OPC (OLE for Process Control, standardisierte Software-Schnittstelle im Bereich Automatisierungstechnik) um die Schnittstelle im Unternehmen Anbieter unabhängig, durchgängig und einheitlich einzuführen. Zu diesem Zweck sollten auch das Datenprotokoll einmal für alle Prozesse standardisiert für Ihre Bedürfnisse festgelegt werden.
Diese Daten sind später wichtig, um die KPI Berichte in Echtzeit darstellen zu können.

Nachdem die Daten aus der Maschinensteuerung bzw. jedem Arbeitsplatz per OPC zur Verfügung gestellt werden, können diese Daten nun von einem “Shop Floor Layer”, der zwischen der Maschinenebene und dem ERP System die Daten sammelt verarbeitet und zwischenspeichert. Diese Ebene ist extrem wichtig, da hier alle Aktionen des Tagesgeschäftes in Ihrer Produktion verwaltet werden. ERP Systeme sind zu langsam um die Daten schnell genug am Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen bzw. abzurufen. SCADA Systeme, die üblicherweise auf Maschinenebene eingesetzt werden würden jedes Netzwerk mit der Datenflut sofort überfordern.

Es ist daher wichtig ein System auszuwählen, das die Daten in der richtigen Frequenz verarbeitet, robust in der Architektur ist  und schnell genug um allen Anforderungen in der Produktion gewachsen zu sein. Hier tun sich die meisten Systeme noch schwer allen Anforderungen gerecht zu werden, insbesondere wenn Sie mehrere hundert Maschinen oder Arbeitsplätze pro Standort anbinden möchten.

Neben der Datensammlung, Zwischenspeicherung und Übermittlung hat dieser Layer üblicherweise folgende weitere Aufgaben:

  • Produktions Sequencing

  • Rezept und Maschinen Setup Verwaltung

  • Artikelplanung auf Schichtbasis

  • Verwaltung der WIP (Work in progress) stände

  • Electronic Kanban

  • FIFO Steuerung

  • Lagerverwaltung

  • Qualitätsdatenerfassung und Analyse

Wie sie leicht sehen können schlägt hier das Herz des Unternehmens. Alle wichtigen Operativen Größen wie Volumen, Qualität und Auftragssteuerung werden in diesem Layer verwaltet und stellen den Schlüssel für den  Wettbewerbsvorteil in Liefergenauigkeit, Qualität und Produktionskostenoptimierung zur Verfügung.

Die letzte und oberste Unternehmensschicht stellt das ERP System dar. Hier laufen zentral alle Marketing, Finanzen, Volumendaten zusammen und werden zentral verarbeitet und gespeichert. In diesem Level stehen die Daten in der Regel Tagesgenau zur Verfügung. Das System ist, bedingt durch die Architektur und dessen Aufgaben groß und schwerfällig und bedient das Business Information Control Center daher nur auf der obersten Ebene mit einigen Informationen, deren Berichtsfrequenz tendenziell länger ist als auf dem Shop Floor Systemen und nicht direkt auf dem Shop Floor zur Verfügung stehen müssen wie z.B. Lagerbestände (Endprodukt), Einnahmen/Ausgaben KPIs, Mitarbeiteranzahl, Fluktuation, Reklamationen etc.

Das Business Control Center fragt nun die Daten aus den Datenbanken des Shop Floor Systems als auch des ERP Systems ab, legt diese in einer eigenen generischen Datenbank ab und erstellt aus diesen Daten die KPI Berichte für alle Unternehmensebenen.

Eine weitere Funktion sind die Control Center Ansichten, hier werden in Echtzeit die TEEP (Total Equipment Efficiency) Anlagenzustände dargestellt zusammen mit allen wichtigen Performancedaten wie Geschwindigkeit, Auftragsverarbeitung, Zwischenpufferbestände und Qualitätsniveau. Bei Überschreiten einer Warngrenze könnte zusätzlich auch eine Warnfunktion vorgesehen werden.

Werden die oben beschriebenen Module geschickt implementiert und Benutzerfreundlich dargestellt haben Sie ein mächtiges Werkzeug, das Ihnen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschafft und sicherstellt, das Sie Ihre Unternehmensprozesse sicher und zuverlässig managen können.

Schreibe einen Kommentar